Zu Besuch beim Campus Gütersloh an der FH Bielefeld

Gemeinsam mit unserem Gütersloher Bundestagskandidaten Patrick Büker und den beiden liberalen Kommunalpolitkern Daniel Loermann  und Dr. Antonia von Hirsch habe ich in der letzten Woche den Campus Gütersloh der FH Bielefeld besucht. Seit kurzem ist der Standort des Campus Gütersloh im Hochschulgesetz NRW verankert, dafür hat sich unsere NRW-Koalition eingesetzt. Über 10 Jahre hat das Verfahren gedauert und wurde von schwarz-gelb schließlich umgesetzt. Ein guter Anlass, um sich den Campus und die hervorragende Arbeit vor Ort anzuschauen. Ingeborg Schramm-Wölk, Professorin und Präsidentin an der FH Bielefeld hat uns gemeinsam mit der Prodekanin Prof. Kaimann und dem Projektkoordinator „Campus Gütersloh“ Dr. Marian Brackmann über den Campus geführt und uns von der bisherigen Arbeit und den Zukunftsplänen für den Campus berichtet.

Der Schwerpunkt der Studiengänge liegt auf dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Eine Besonderheit am Campus ist, dass alle Bachelorstudiengänge praxisintegriert sind. Das, was im Studium gelernt wird, kann direkt von den Studierenden im Unternehmen und im Arbeitsalltag umgesetzt werden. Das heißt: Während des praxisintegrierten Studiums sind die Studierenden sowohl an der FH Bielefeld eingeschrieben, als auch in einem Unternehmen beschäftigt. Die Praxisphasen im Betrieb wechseln sich etwa vierteljährlich mit Theoriephasen an der Fachhochschule ab. Nach der ersten Praxisphase in den Unternehmen startet die erste dreimonatige Theoriephase an der Fachhochschule für die Studierenden. Um die 180 Unternehmen kooperieren mit der FH, davon bieten um die 75 Praxisplätze an. Die meisten Unternehmen haben ihren Sitz in Ostwestfalen-Lippe, es gibt aber auch Firmen aus anderen Teilen NRWs und aus anderen Bundesländern. Der Campus Gütersloh an der FH Bielefeld zeigt, was für eine vielschichtige und herausragende Bildungseinrichtung wir hier in OWL haben, deren Lehrende alles dafür geben, um Studierende auf die Zukunft vorzubereiten, den Hochschulstandort weiterzuentwickeln und damit auch wichtige Impulse für unsere Region zu setzen.