Zoonosen erforschen, monitoren, vermeiden

Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie kannten wohl die wenigsten den Begriff der Zoonosen. Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die durch Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Dazu zählen auch Krankheiten wie Tollwut, die Vogelgrippe, Ebola oder eben das SARS-Covid-Virus.

Die NRW-Koalition will die richtigen Schlüsse aus der aktuellen pandemischen Lage ziehen und die Bevölkerung besser vor solchen Krankheiten schützen. Denn klar ist, durch die weitere Reduzierung des Lebensraum von Wildtieren, bei gleichzeitigem Handel mit diesen und der engen Interaktion zwischen Mensch und Tier gibt es auch zukünftig ein erhöhtes Risiko an Zoonosen. Sowohl auf Europäischer als auch auf Bundesebene gibt es bereits ein Zoonosen-Monitoring. Auch die NRW Koalition will die Risiken, die von Zoonosen auch in NRW ausgehen, nun umfassender untersuchen und ein Monitoring starten. Dazu sollen die einzelnen Ämter enger zusammenarbeiten. So sollen Übertragungen und Mutationen – wie die, aus denen vermutlich auch Corona entstand – verhindert werden. Zusätzlich soll geprüft werden wie gemeinsam mit den anderen Bundesländern ein Früherkennungssystem für Zoonosen weiterentwickelt werden kann und ob die Regelung und Kontrollen zur Einfuhr illegaler Wildtiere verschärft werden muss.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://fdp.fraktion.nrw/content/diekhoff-zoonosen-die-vergessene-gefahr