1,5 Millionen Euro zusätzlich zum Schutz gewaltbetroffener Mädchen und Frauen – NRW-Koalition schützt Betroffene

Die schwarz-gelbe Landesregierung will zusätzliche 1,5 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm zur Sicherung der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen zur Verfügung stellen. Nicht nur in der Corona-Krise hat der Schutz von Frauen und jungen Mädchen, die von Gewalt und Misshandlung betroffen sind, höchste Priorität für die Landesregierung. Frauenhäuser und die in ihnen Tätigen Mitarbeiter*innen leisten dahingehend täglich eine unersetzbare Arbeit.

Zwar lässt sich bisher in den gemeldeten Zahlen noch kein Anstieg der häuslichen Gewalt festgestellt abzeichnen, aber die Einrichtungen zum Schutz von Mädchen und Frauen haben durch die Corona-Krise gleichwohl erhebliche finanzielle Engpässe.

Gleichzeitig will die Landesregierung jedoch aufmerksam beobachten, ob sich Veränderungen im Bereich der häuslichen Gewalt ergeben und wenn nötig weitere Maßnahmen zum Opferschutz einleiten.

Die 1,5 Millionen Euro sollen deshalb genau dort helfen wo die Gelder dringend benötigt werden, nämlich in den rund 180 Frauenhäuser und Beratungsstellen im Land.

Informationen zu den verschiedenen Frauenunterstützungsangeboten gegen Gewalt an Frauen finden Sie auf der Seite des Ministeriums unter: https://bit.ly/2SbxhKI

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht zur Platzbelegung in Frauenhäusern in Nordrhein-Westfalen: https://bit.ly/3aJWNgc