Viele Gelder

Porta Westfalica (mt/lies). Private und ein kommunales Projekt profitieren in diesem Jahr vom Fördertopf der Dorferneuerung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Das haben die hiesigen Landtagsabgeordneten Bianca Winkelmann (CDU), Kirstin Korte (SPD) und Daniela Beihl (FDP) bekannt gegeben.

Demnach fließen insgesamt 283.000 Euro nach Porta. Den Löwenanteil bekommt ein pri- vates Projekt, das die Landesregierung mit „multifunktionale Erweiterung eines ortsbild- prägenden Gebäudes“ betitelt. Weitere 12.000 Euro sind für die Sanierung eines ortsbild- prägenden Gebäudes bewilligt worden.

Auch die Stadt Porta Westfalica erhält Geld aus diesem Topf. Demnach hat das Land 24.000 Euro für die Schaffung eines Mehrgenerationenplatzes in Vennebeck bereitge- stellt. Damit soll die Aufenthaltsqualität in diesem Ortsteil gesteigert werden, heißt es in der Begründung.

Porta ist damit die Kommune im Altkreis Minden, die die meisten Zuwendungen in die- sem Jahr erhält. Insgesamt fließen rund 1,5 Millionen Euro in das Bundesland. „Die Hälfte der Menschen in Nordrhein-Westfalen wohnt nicht in den Metropolen und Städten, son- dern im ländlichen Raum“, sagt Bianca Winkelmann. Und genau für diese Zielgruppe sei die Förderung gedacht. Und Kirstin Korte freut sich: „Durch die Mittel entstehen viele ge- nerationsübergreifende Orte des gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit auch Orte des gelebten Zusammenhalts.“

Das Landesprogramm soll 2021 weitergehen. Dann können Privatleute und Kommunen wieder Fördergelder für bestimmte Projekte beantragen.

Erschienen in: Mindener Tageblatt, 14.04.2020