Stärkung der Prostituierten Beratung

Die NRW-Koalition hat in dieser Woche den Antrag „Stärkung der Prostituiertenberatung“ (Drucksache 17/8588) verabschiedet. Mit dem Antrag wird der aktuellen Situation von Prostituierten in NRW Rechnung getragen. Untersuchungen der Beratungseinrichtung „KOBER“ aus Dortmund haben die Veränderungen und Handlungsbedarfe dargelegt, die aus der Einführung des Prostitutions- und Prostitutionsschutzgesetzes resultieren. Zentraler Punkt der Untersuchung ist, dass aus der extrem heterogenen Gruppe, der in Prostitution tätigen Personen, viele bisher nicht durch die Gesetze geschützt bzw. von Beratungseinrichtungen erreicht werden. Daher fordert die NRW-Koalition die Landesregierung auf, die von Land geförderten Beratungseinrichtungen im Hinblick auf ihren Wirkungskreis zu evaluieren. Gleichzeitig soll ein Entwurf zum Aufbau einer landesweit flächendeckenden Beratungs- und Informationsstruktur erarbeitet werden, die ein Angebot für die bisher schwieriger erreichten Personen darstellt und so Schutz und Beratung weiter in die Breite trägt.

Zum Antrag: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-8588.pdf