Sportschulen für unser jungen Talente weiterentwickeln

NRW besitzt mit seinen 18 Sportschulen eine exzellente Infrastruktur, in der die Verzahnung von Bildung und Leistungssport erfolgreich gelingt. Der Regierungskoalition liegt der athletische Nachwuchs und ihre duale Ausbildung sehr am Herzen. So hat das Land bereits 36 neue Trainerstellen für Lehrkräfte eingerichtet und damit erste Qualitätsverbesserungen durchgesetzt.Mit dem jetzt vorgelegten Antrag „Nachwuchsleistungssport in Nordrhein-Westfalen: Bessere Chancen für Talente durch mehr Qualität an Sportschulen“, wird nun die Initiative ergriffen, damit der Wohnort bei der Auswahl an einer Sportschule nicht mehr so eine große Rolle spielt. Im Zentrum bei der Auswahl soll das individuelle Potenzial der Schülerinnen und Schüler stehen. Damit wird endlich ein eindeutiger rechtlicher Rahmen für alle NRW-Sportschulen vorgegeben. Zudem wurde der Weg

freigemacht, damit die Sportschulen unbürokratisch und kreativselbstständig moderne Entwicklungspfade gehen können. Der Antrag der von FDP und CDU fordert, dass ein einheitliches Verständnis entwickelt wird, damit Akteuren Handlungssicherheit gegeben werden kann. Anhand eines solchen fixierten Talentverständnisses können entsprechende sportliche Leitbilder und Programme entwickelt werden. Darüber hinaus sollen für die Sporthochschulen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um bei Bedarf sportergänzende Module anzubieten. Beispielsweise zu Themenwie Anti-Doping, Ernährung etc.. Außerdem soll der Ausbau der Digitalisierung auch an den Sportschulen vorangetrieben werden. Auch hier gilt es die Potenziale der Digitalisierung voll auszuschöpfen und Austauschformate zu etablieren, die den Wissenstransfer untereinander zu ermöglichen.

Link zum Antrag: http://landtag/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-10847.pdf