Plasmaspende rettet Leben: Landesinitiative zur Förderung der Plasmaspende – Unterstützung des Einsatzes von Anitkörpern gegen Sars-CoV-2

Jeder kennt die Blutspende, viele haben es schon einmal selbst gemacht. Dass man auch nur Blutplasma spenden kann, ist dagegen weniger bekannt. Obwohl viele chronisch Kranke mit Immundefekten auf Blutplasma von Spendern angewiesen sind. Auch bei der Behandlung von Covid-19 könnte der Einsatz ein erfolgversprechender Therapieansatz sein.

Blutplasma ist der flüssige und zellfreie Bestandteil des menschlichen Bluts. Es enthält u. a. Proteine, die zur Herstellung lebenswichtiger Präparate eingesetzt werden. Aus dem Blutplasma von Menschen, die bereits eine Covid-19 Infektion überstanden haben, können Antikörper gewonnen werden, die zum Schutz, aber auch zur Therapie von akuten Infektionen verabreicht werden können. Die Blutplasmaspende ist weniger belastend für den Körper als eine Vollblutspende und kann daher bis zu 60 Mal im Jahr geschehen. Leider ist diese wichtige Form der Blutspende noch nicht so bekannt. Daher hat sich die NRW-Koalition mit ihrem Antrag „Plasmaspende rettet Leben: Landesinitiative zur Förderung der Plasmaspende – Unterstützung des Einsatzes von Anitkörpern gegen Sars-CoV-2“ dafür eingesetzt die Förderung der Plasmaspende durch Aufklärungskampagnen zu unterstützen.