NRW-Koalition stärkt systematisch Kultur im ländlichen Raum

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat heute vereinbart, die Kulturlandschaft im ländlichen Raum systematisch und langfristig zu stärken (17/9038).

Denn Nordrhein-Westfalen hat eine der vielfältigsten und größten Kulturszenen in ganz Europa. Diese steht aber auch vor enormen Herausforderungen wie dem demographischen Wandel, der im besonderen Maße die Kulturlandschaft gefährdet. Kultur und kulturelle Bildung sind jedoch wichtige gesellschaftliche Entwicklungsmotoren und tragen entscheidend zur Lebensqualität der Menschen und der Attraktivität von Standorten bei.

Die kulturelle Infrastruktur leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung und der gemeinschaftlichen Verbundenheit mit der regionalen Heimat. Insbesondere im ländlichen Raum werden die kulturellen Angebote oft von ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger getragen. Ihr Engagement bildet das Rückgrat der Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen.

Die Regierungskoalition möchte diese unersetzliche Arbeit mit dem neuen Beschluss würdigen und gleichzeitig stärken. Deshalb sollen Fördermittel bereitgestellt werden, die Kooperationsprojekte im ländlichen Raum ermöglichen. Darüber hinaus sollen Anreize für einen interkommunalen Austausch in Kulturfragen geschaffen werden, die die Gelegenheit für gemeinsame Planungen und Vernetzung bieten.
Daniela Beihl, FDP-Landtagsabgeordnete aus Espelkamp befürwortet diese Forderung:
„Ich begrüße den Vorstoß der Regierungsfraktionen sehr. Insbesondere bei uns im ländlichen Raum können die Kulturschaffenden von der Initiative profitieren.“ Sie fügt hinzu „gleichzeitig wird dadurch auch das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger ausgeweitet und gestärkt.“