Novelle Kunsthochschulgesetz

In dieser Woche haben wir im Plenum die Novelle des Kunsthochschulgesetzes verabschieden können. Wir haben in NRW sieben Musik- und Kunsthochschulen, die an zehn Standorten über 7.000 Studierende aus ganz NRW, der übrigen Bundesrepublik und der ganzen Welt ausbilden. Ein spezifisches Gesetz für Kunst- und Musikhochschulen ist im bundesweiten Vergleich einzigartig. Es zeugt von der Wertschätzung des Landes und der Stellung, die künstlerische Ausbildung, Entfaltung und Weiterentwicklung in NRW hat. Zunächst haben wir zentrale hochschulübergreifende Änderungen, die bereits auch 2019 im Hochschulfreiheitsgesetz integriert worden sind, umgesetzt. Dazu zählt beispielsweise die Abschaffung der Zivilklausel und die von den Hochschulen gewünschte Wiedereinführung eines Ordnungsrechts. Herz der Novellierung sind natürlich die Musik- und Kunsthochschul- spezifischen Regelungen. Wie die Schaffung von künstlerischen Juniorprofessuren oder der Ausbau der Weiterbildungsmöglichkeiten. Besonders wichtig war es uns als regierungstragenden Fraktionen und der Landesregierung, endlich das Verhältnis zwischen freiberuflich tätigen Lehrbeauftragten und angestellten Lehrkräften auszutarieren und rechtssicher und zukunftsfähig auszugestalten. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt für unsere Kunst- und Musikhochschulen ein modernes und leistungsstarkes erarbeiten konnten.