Nordrhein-Westfalens Potenziale nutzen: Frauen in der Wissenschaft stärken, Entgeltdifferenz abbauen, diskriminierungsfreie Beurteilung von Leistung in der Wissenschaft gewährleisten

In dieser Woche haben wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner auch den Antrag „Nordrhein-Westfalens Potenziale nutzen: Frauen in der Wissenschaft stärken, Entgeltdifferenz abbauen, diskriminierungsfreie Beurteilung von Leistung in der Wissenschaft gewährleisten“ in den Landtag eingebracht. Mit dem Antrag wollen wir unter anderem strukturelle Hürden und ungenutzten Potenziale adressieren, die es in Bezug auf Gleichstellungsfragen an unseren Hochschulen gibt.

Denn schaut man sich die Zahlen der Studienanfänger über alle Fächer und Hochschultypen hinweg an, dann sind es fast 50 % Frauen und 50% Männer, die ein Studium beginnen. Das war nicht immer so und das ist ein toller Erfolg. Doch schaut man sich die Zahlen etwas genauer an, zeigen sich einige Herausforderungen. Im Moment sinkt der Anteil der Frauen über alle Qualifizierungsstufen immer weiter ab. Über alle Fächer hinweg haben wir nur 25% Professorinnen an unseren Hochschulen. Doch es gibt nicht nur deutlich weniger Professorinnen, diese werden auch – im Schnitt – schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Das entspricht nicht der Chancen – und Leistungsgerechtigkeit, der sich die Freien Demokraten verschrieben haben.

Gemeinsam mit unseren Hochschulen wollen wir nun Lösungswege dafür finden. Wir wollen Frauen in der Wissenschaft stärken, Entgeltdifferenzen abbauen und diskriminierungsfreie Beurteilung von Leistungen in der Wissenschaft gewährleisten. Flankierend dazu wollen wir Frauen in der Wissenschaft ganz pragmatisch stärken, bspw. in dem Best-Practice Beispiele für Mentorinnen oder Netzwerkprogramme identifiziert und vergrößert werden.