Neue Hochschulvereinbarung NRW 2026 unterzeichnet

Für unsere Hochschulen in NRW ist es essentiell, dass sie auf ein solides finanzielles Fundament gestellt werden. Um weiterhin exzellent lehren und forschen zu können, brauchen wir gute Rahmenbedingungen. Aktuell beraten wir im Landtag den Haushalt für das kommende Jahr, um diese guten Rahmenbedingungen weiterhin zu ermöglichen. Der Entwurf sieht für den Bereich Wissenschaft und Forschung 8,75 Milliarden Euro vor – ein Plus von 280 Millionen Euro im Vergleich zu 2021 und 13,3 Prozent mehr als im letzten Haushalt der Vorgängerregierung.

Unterfüttert werden diese finanziellen Verbesserungen mit der neuen Hochschulvereinbarung NRW 2026. Diese wurde gestern von Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, Finanzminister Lutz Lienenkämper sowie den Vorsitzenden der drei Landesrektorenkonferenzen Prof. Lambert T. Koch, Prof. Bernd Kriegesmann und Prof. Thomas Grosse unterzeichnet.

  • Im Vergleich zur aktuellen Vereinbarung erhalten die Hochschulen zusätzliche Sachmittel in Höhe von 330 Mio. Euro (darüber können sie frei verfügen – z.B. für mehr Digitalisierung oder mehr Investitionen).
  • Das Land NRW übernimmt Tarif- und Besoldungssteigerungen für den gesamten Zeitraum der Vereinbarung.
  • Gesamtbetrag der Grundfinanzierung liegt in den kommenden fünf Jahren bei über 20 Milliarden Euro.
  • Für die gesamte Laufzeit werden Mittelkürzungen ausgeschlossen.
  • Darüber hinaus werden strategische Ziele festgelegt, um unseren Hochschulstandort NRW weiterzuentwickeln.
  • Die Ziele betreffen die Bereiche Studium und Lehre, Forschung und Transfer, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Digitalisierung, Internationalisierung,
    Nachhaltigkeit und Gleichstellung.