Lübbecker Krankenhaus erhält 25.000 Euro für Hebammenkreissaal

Das Lübbecker Krankenhaus ist einem Förderaufruf des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefolgt und erhält 25.000 Euro. „Ich freue mich, dass das Lübbecker Krankenhaus damit einen Hebammenkreissaal einrichten kann. Dieser wird eine bessere Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Hebammen ermöglichen“, so die Minden-Lübbecker Landtagsabgeordnete der FDP, Daniela Beihl. In vorhandenen Räumlichkeiten der geburtshilflichen Abteilungen kann mit Hilfe der Mittel ein ergänzendes Angebot geschaffen werden. Hebammen und Ärzteschaft erarbeiten gemeinsam einen Kriterienkatalog zur Aufnahme und Weiterleitung sowie eine kontinuierliche und selbständige Betreuung durch die Hebammen während der Geburt. Eine Schulung des Fachpersonals wird durch die Förderung ebenfalls ermöglicht.

Auch künftige Geburtsstation gut ausstatten

„Das Thema Geburt und die Unterstützung durch eine Hebamme bewegt viele werdende Mütter auch bei uns in der Region. Eine Geburtsstation im Altkreis Lübbecke muss deshalb auch künftig bestmöglich ausgestattet sein. Dazu gehört auch die enge Zusammenarbeit mit Hebammen. Werdende Mütter und Hebammen haben in der Regel ein sehr enge und vertrauensvolles Verbindung. Werdende Mütter sollen die Unterstützung erhalten, die sie bei der Geburt ihres Kindes benötigen“, so die Liberale.

Aktuell gibt es in NRW 136 Krankenhäuser mit eine geburtshilflichen Abteilung. In neun Kliniken wird das Konzept des Hebammenkreissaals bereits angeboten. Neben Lübbecke erhalten auch 19 weitere Krankenhäuser Hebammenkreissäle. Damit wird künftig in jeder fünften geburtshilflichen Abteilung ein Hebammenkreissaal vorgehalten. Nach Informationen des Deutschen Hebammenverbandes existieren deutschlandweit nur 17 weitere Hebammenkreissäle. NRW ist damit bundesweit Vorreiter.