Landesregierung stärkt Beratungs- und Informationsangebot für Studienzweifler

Studienzweifel und auch der Studienwechsel- und Abbruch gehören zur Lebensrealität vieler Studierender in Nordrhein-Westfalen. Um den Studierenden die besten Beratungsmöglichkeiten diesen Fällen bereitzustellen, verlängert die Landesregierung die Förderung von 13 regionalen Projekten an insgesamt 20 Hochschulen in NRW. Für diese Zwecke stellt das Land jährlich 1,5 Millionen Euro bis 2023 bereit. Ziel der 2017 gestarteten Projekte ist die Enttabuisierung des Zweifels am Studium oder des Studienabbruchs und das Aufräumen mit alten Klischees. Ein Studienabbruch ist kein Knick im Lebenslauf, der eine erfolgreiche Karriere verhindert. Aus diesem Grund soll die Beratung für Betroffene intensiviert sowie verstärkt die Perspektiven in der dualen beruflichen Ausbildung aufgezeigt werden. Dies geschieht am besten vor Ort. Bei uns in Ostwestfalen ist der erste Ansprechpartner das Projekt Campus OWL „Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“. Das bereitgestellte Angebot ist ein gemeinsames Projekt der Universität Paderborn, Universität Bielefeld, der Fachhochschule Bielefeld und der Hochschule OWL. Der Zusammenschluss arbeitet daran, zielgenaue Unterstützung anzubieten und den Hochschulwechsel und den Wechsel in ein Ausbildungsverhältnis innerhalb der Region OWL zu erleichtern und entsprechende Angebote aufzuzeigen. Es gibt nicht nur den einen Bildungsweg, der für alle richtig ist. Jeder Studierende sollte genau die persönliche Unterstützung erhalten, die es ihm ermöglicht, seinen ganz individuellen Lebensweg zu finden und diesen dann zu beschreiten. Deshalb ist die gerade die persönliche Beratung von essentieller Bedeutung für die berufliche Entwicklung unserer Studierenden in NRW.