Land unterstützt Schulen in Espelkamp beim Aufholen der Coronafolgen

Schulministerin Yvonne Gebauer hat zum Beginn des Schuljahres ein landesweites Förderprogramm „Extra-Geld“ vorgestellt, mit dem die Schulen dabei unterstützt werden, die Bildungsrückstände aber auch weitere Folgen der Corona-Maßnahmen auszugleichen. Die Stadt Espelkamp erhält insgesamt 356.324,00 Euro. Das Geld können Schulträger sowie Schulen vor Ort frei für schulbezogene Maßnahmen einsetzen.

„Unsere Schulministerin Yvonne Gebauer hält Wort. Für uns als FDP- Fraktion ist es ein Herzensanliegen, die Chancen der Schülerinnen und Schüler, die in der Pandemie so viel zurückstecken müssten, wieder in den Fokus zu rücken“, sagt Daniela Beihl, FDP-Landtagsabgeordnete für den Kreis Minden-Lübbecke.

Das Programm soll unbürokratisch helfen, entstandene Bildungslücken auszugleichen. Von den Mitteln für die Schulträger können beispielsweise schulübergreifende Projekte und Bildungsgutscheine für externe Bildungsangebote finanziert werden. Die schulscharfen Mittel sollen Maßnahmen und Projekte direkt an den jeweiligen Schulen ermöglichen. Die Fördersumme ergibt sich für die einzelnen Schulen nach der Schülerzahl.

„Die Schulleitungen und das Kollegium können am besten entscheiden, welche Maßnahmen an ihrer Schule gebraucht und umgesetzt werden können. Es ist gut, dass das Land den Schulen Gestaltungsfreiheit gibt. Die Schulen hier in Espelkamp haben in der Pandemie viel geleistet und Kreativität und Engagement gezeigt, um die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien in der Corona-Pandemie zu begleiten“, erklärt Beihl.

Die Kommunen erhalten folgende Fördersummen: 

Bad Oeynhausen 421.394,00
Espelkamp  356.324,00
Hille  139.292,00
Hüllhorst  130.434,00
Preußisch Oldendorf 60.503,00
Petershagen  180.937,00
Rahden 146.006,00
Stemwede 81.472,00
Minden  884.153,00
Lübbecke 182.899,00
Porta-Westfalica 260.307,00
Kreis Minden Lübbecke 639.171,00