Julius Missner berichtet von seinem Praktikum bei uns im Landtag

In einem Parlament live dabei sein, das war lange ein Traum von mir. Ich hatte mich im vergangen Jahr bei vielen Abgeordneten auf Bundes- und Landesebene beworben. Immer wieder kam die gleiche Antwort: „Ja, wir würden Sie gerne nehmen, aber aufgrund der Pandemie geht das leider nicht“. Nicht so im Büro Beihl. Von Anfang an fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Am ersten Tag ging es auch gleich sehr spannend los, da zur Zeit ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zum Fall Amri stattfindet. Zeugenbefragungen, Akronyme und V-Leute, ich kam mir vor wie in einem Krimi. Zusammen konnte ich mit einem Referenten arbeiten, wodurch ich einen kleinen Teil zu dem Untersuchungsausschuss beitragen konnte.

Spannend waren aber auch die Sitzungen des Wissenschafts- und Schulausschusses. Gerade wegen der Corona-Lage, da die entsprechenden Minister immer ein Update abgaben, wie es aktuell läuft. Ein persönliches Highlight war der Aufenthalt im Plenarsaal, in dem aufgrund der Pandemie einige Ausschüsse tagen. Ich durfte auf der Regierungsbank Platz nehmen und den Debatten aus nächster Nähe folgen. Auch für ein kurzes Foto am Rednerpult war Zeit.

Eine zentrale, sehr große Aufgabe war das Zusammenfassen und vergleichen des NRW Koalitionsvertrags mit den Bundeswahlprogrammen aus 2017 und 2021. Es war sehr spannend zu sehen, welche liberalen Akzente die Freien Demokraten in der Regierung setzen konnten und welche Forderungen mit in den kommenden Bundestagswahlkampf übernommen werden. Anfragen zusammenfassen, Studien lesen und die Post holen, alles Tätigkeiten die ich gerne als Praktikant erfüllt habe. So konnte ich einen guten Einblick in die Arbeit von Daniela Beihl als Sprecherin für Hochschulpolitik erhalten.

Mir haben diese 7 Wochen Praktikum unfassbaren Spaß gemacht und ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Daniela Beihl im Kreisvorstand der Jungen Liberalen Minden-Lübbecke. Ein herzliches Dankeschön geht auch an das gesamte Team und die Mitarbeiter der FDP-Fraktion, mit welchen die Zusammenarbeit immer kollegial und freundschaftlich ablief.