Freiheit und Frieden sind unverzichtbare Voraussetzungen für unsere Wissenschaft!

Seit Jahren gibt es schon einen gemeinsamen wissenschaftlichen Austausch zwischen NRW und Russland. Der vom russischen Präsidenten Putin begonnene Krieg kann aber nicht folgenlos bleiben. Es ist daher die richtige Entscheidung, dass die Hochschulen in NRW unter Beachtung ihrer Hochschulfreiheit aufgerufen sind, bestehende wissenschaftliche Kooperationen und Beziehungen mit Russland und russischen Einrichtungen kritisch zu prüfen und diese, soweit vertretbar, bis auf weiteres einzustellen. Neue Projekte sollen zum aktuellen Zeitpunkt nicht begonnen werden. Auch wenn das ein Schritt ist, der schwer fällt, so ist er in der aktuellem Lage nötig. Es gibt viele Russinnen und Russen – in Russland, aber auch hier bei uns in Deutschland – die den vom russischen Präsidenten begonnenen Krieg gegen die Ukraine nicht unterstützen. Ihnen und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mutig gegen den Krieg ausgesprochen haben, gilt unsere Sympathie und Achtung.

Aus Solidarität mit der Ukraine unterstütze ich die gemeinsame Erklärung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, der Landesrektorenkonferenzen der Universitäten, der Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen, der Kanzlerkonferenzen der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, der Sprecher der Dekane der medizinischen Fakultäten, der Sprecher der Geschäftsführungen der Universitätskliniken, der Sprecher der Landes-Asten-Treffen sowie der Sprecher der Studierendenwerke.