Daniela Beihl und Lorenz Deutsch besuchen Alte Klus in Frotheim

Letzte Woche hatte ich meinen Kölner Kollegen und kulturpolitischen Sprecher, Lorenz Deutsch, zum Kulturtag nach Minden-Lübbecke eingeladen. Gemeinsam besuchten wir die Alte Klus in Frotheim und ließen sich vom Espelkamper Stadtführer Karl-Heinz Tiemeier von der über 200 jährigen Geschichte und Bedeutung der einmaligen Fachwerkkappelle, auch teils auf Plattdeutsch, berichten. Mit von der Partie waren auch der Frotheimer Ortspfleger Günter Bünemann und der Vorsitzende Frotheimer Dorfgemeinschaft, Jens Heidrich.

„Ich bin hier aufgewachsen und die Alte Klus hat für mich immer dazugehört. Es war total interessant, mehr über das Gebäude und seine Geschichte zu erfahren. Mein großer Dank und Respekt an alle Ehrenamtlichen, die sich so gut um unsere Kulturdenkmäler kümmern und so unsere Heimat prägen“, erklärte Beihl nach dem Besuch.

„In NRW haben wir so eine vielfältige kulturelle Landschaft und Geschichte. Diese erlebbar zu machen und so Identifikationsorte lebendig zu halten, ist eine wichtige und schöne Aufgabe, die hier toll umgesetzt wird. Ich bin ein echter Fan der Klus“, erklärte Lorenz Deutsch.

Der sakrale Bau von 1818 wird jetzt für verschiedene kulturelle und kirchliche Veranstaltung genutzt. Ein Denkmal muss lebendig und begehbar sein und als Treffpunkt und Gemeinschaftsraum dienen, da waren wir uns alle einig. Mit wie viel ehrenamtlichen Engagement dies verbunden ist, davon berichteten Bünemann und Heidrich. Die corona-bedingt Zwangspause für Veranstaltungen und Treffen hat auch die Engagierten rund um die Alte Klus getroffen. Beide unterstrichen mit kleinen Anekdoten bspw. zum Glockenspiel die Bedeutung der Alten Klus für die Dorfgemeinschaft.