Chancen der Digitalisierung für Einbürgerungen nutzen!

Mit der E-Government-Strategie der Landesregierung sollen die Verwaltungen in Nordrhein-Westfalen digitalisiert werden, um auch Behördengänge der Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern und zu beschleunigen. Dafür stellt die Landesregierung im Haushalt 2020 über 180 Millionen Euro bereit.

Neben den Vorteilen, die die digitale Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger bereithält, eröffnet sie auch Chancen im Bereich der Einbürgerung.

Die NRW-Koalition hat einen Antrag eingebracht, der die Potentiale der Digitalisierung in Hinblick auf die Erleichterung der Einbürgerung voranbringt (Drucksache1 7/8421)

Viele Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, haben das Potential durch ihre Talente und Tatkraft NRW zu bereichern. Trotzdem stellten lediglich ca. 1% der in NRW lebenden Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft, die bereits seit mehr als acht Jahren in Deutschland leben,  einen Antrag auf Einbürgerung. Nach Ansicht der NRW-Koalition sollte es für potentielle Einwanderer vollkommen transparent sein, unter welchen Voraussetzungen eine Einbürgerung möglich ist. Die Digitalisierung eröffnet dabei die Chancen, Menschen beim Einbürgerungsprozess bestmöglich zu unterstützen und die nötige Transparenz zu gewährleisten. Anträge in digitaler Form könnte das Ausfüllen deutlich erleichtern und gleichzeitig die Verwaltung durch die computergestützte Strukturierung der Informationen entlasten.