Daniela Beihl MdL besucht Kreissportbund Minden-Lübbecke e.V. in Petershagen

Daniela Beihl, FDP-Landtagsabgeordnete aus Espelkamp, war am Freitag zu Besuch im Kreissportbund Minden-Lübbecke e.V. (KSB) in Petershagen. Gemeinsam mit dem KSB-Präsidenten Prof. Dr. Jens Große und Geschäftsführer und leitendem Sportreferenten Helmut Schemmann ging es um die Sicherung des Vereinslebens während der Corona-Pandemie und Maßnahmen zur Sportförderung.

Der Kreissportbund Minden-Lübbecke ist breit und vielfältig aufgestellt und engagiert sich intensiv gemeinsam mit den vielen Vereinen, Trainern und Helfern, damit vom Kleinkind bis zur Seniorin ein breites Angebot an Sportmöglichkeiten in Minden-Lübbecke zur Verfügung steht. Dieses Angebot reicht vom Rehasport über die Sportabzeichen-Abnahme bis hin zum Kinderschwimmen. Gleichzeitig können sich Trainerinnen und Trainer fort- und weiterbilden und Übungsleiter-Lizenzen erlangen.

„Der Kreis Minden-Lübbecke zählt mit über 470 Vereinen zu den Regionen mit der höchsten Vereinsdichte in NRW. Unsere Sportvereine werden vor Ort von insgesamt 36 FSJlern unterstützt, zum Vergleich, das sind mehr als in ganz Berlin“, wusste Helmut Schemmann zu berichten

Landesprogramm Moderne Sportstätten 2022: Attraktive Bewegungsräume im Freien schaffe

Die Stärkung und Sicherung der Sportinfrastruktur vor Ort in den Vereinen ist der schwarz-gelben Landesregierung ein großes Anliegen. Mit dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ stehen seit 2019 300 Millionen Euro für Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen in den Sportvereinen zur Verfügung. Gemeinnützige Sportorganisationen, die über eine eigene Sportstätte verfügen, können diese mit Unterstützung des Landes NRW umfangreich modernisieren. Gefördert werden projektbezogene Investitionsmaßnahmen ab mindestens 10.000 Euro zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung oder Entwicklung von Sportanlagen.

Prof. Dr. Große freut sich sehr über das Programm: „Uns im Mühlenkreis stehen knapp 4,8 Millionen Euro zur Verfügung. Ich finde es wichtig, dass ein besonderer Schwerpunkt des Programms nicht nur auf der energetischen, digitalen Modernisierung liegt, sondern auch auf Geschlechtergerechtigkeit und der Herstellung von Barrierefreiheit.“

Daniela Beihl erklärte dazu: „Sport ist für alle Altersgruppen so wichtig, aber vor allem für die Entwicklung unserer Kinder unerlässlich. Ausreichend Bewegung fördert nicht nur die Gesundheit, unsere Kinder und Jugendlichen haben im Sportverein Kontakt zu Gleichaltrigen, lernen als Team zusammenzuarbeiten und erleben ein prägendes Gemeinschaftsgefühl. Das ist in der Corona-Pandemie in vielen Monaten zu kurz bekommen. Ich setze mich dafür ein, dass trotzdem jedes Kind im Mühlenkreis schwimmen lernt und sich ausreichend bewegen kann. Unsere Sportvereine und die vielen Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Freizeit engagieren, machen dies möglich. Ihnen allen möchte ich von Herzen danken.“

Auch das von der NRW-Koalition umgesetzte Programm „Extra-Zeit für Bewegung“ kommt dem KSB zugute. Sportvereine werden bei besonderen Bewegungsangeboten für Kinder und Jugendliche unterstützt, um nachzuholen, was durch die Corona-Pandemie ausgefallen ist. Die schwarz-gelbe Regierung hat ein Budget von 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, ab Sommer 2021 bis zum Jahresende 2022 sollen so zusätzliche außerschulische Angebote geschaffen werden, mit denen Schüler sport- und bewegungsorientiert gefördert werden. Ziel ist der Ausgleich von motorischen Defiziten und die gesundheitliche und soziale Potenzialentwicklung. Diese sportpraktischen Maßnahmen können von Sportvereinen vor Ort angeboten und durchgeführt werden, die dafür eine entsprechende Förderung beim Landessportbund beantragen. Auch der KSB hatte die Förderung beantragt und wird durch Landesmittel gefördert.