Beihl: Bildungsaustausch zwischen NRW und dem Vereinig- ten Königreich durch Stipendienprogramm aufrechterhalten

Die NRW-Koalition will den Bildungsaustausch zwischen NRW und dem Vereinigten Königreich auch nach dem Brexit ermöglichen. Auf Initiative der NRW-Koalition debattiert der Landtag heute über die Schaffung eines Stipendienprogramms. Dazu erklärt die hochschulpolitische Sprecherin der FDP- Landtagsfraktion, Daniela Beihl:

„Nordrhein-Westfalen und das Vereinigte Königreich feiern in diesem Jahr das 75-jährige Bestehen ihrer engen freundschaftlichen Beziehungen zueinander. In diesen 75 Jahren haben zehntausende nordrhein-westfälische und britische Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis an Austausch- programmen, Sprach- und Ferienfreizeiten teilgenommen und sich kennen- und besser verstehen ge- lernt. Ein offener, verständnisvoller und toleranter Umgang miteinander hat Vorurteile abgebaut so- wie neue und tiefe Freundschaften entstehen lassen. Das ist der Kern von interkulturellem Austausch und das Fundament der tiefen Freundschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und seinen britischen Part- nern.

Darum darf die Beendigung der Teilnahme des Vereinigten Königreichs am erfolgreichen Erasmus+- Programm keinesfalls das Ende des geförderten Bildungsaustauschs sein. Die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen sowie berufliche und soziale Kompetenzen im Rahmen von Austauschprogrammen sam- meln zu können, darf keinesfalls abhängig von der individuellen finanziellen Situation der Schülerinnen und Schüler, Studierenden und Azubis sein. Als NRW-Koalition wollen wir darum ein Stipendienpro- gramm etablieren, das den Bildungsaustausch zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich weiterhin ermöglichen und fördern wird. Damit setzen wir eine zentrale Forderung der FDP- Landtagsfraktion aus dem Jahr 2019 um und leisten einen wichtigen Beitrag für noch viele weitere Jahre der intensiven Beziehungen zu unseren britischen Freundinnen und Freunden.“