Shoppen an vier verkaufsoffenen Sonntagen möglich

Kreis Minden-Lübbecke(nw). Die Corona-Krise hat den stationären Handel mit voller Wucht getroffen. Deshalb
ermöglicht das Land NRW für die zweite Jahreshälfte das Nachholen von vier verkaufsoffenen Sonntagen. Die
Espelkamper FDP-Landtagsabgeordnete Daniela Beihl betont: „Der von der Landesregierung beschlossene
Runderlass ist ein weiteres wichtiges Instrument, um auf die Folgen der Corona-Krise zu reagieren. Neben dem wichtigen Ziel, Umsätze zu generieren, schaffen verkaufsoffene Sonntage attraktive Besuchsanreize, wovon auch Espelkamp profitieren kann.“ Mit den zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen soll es dem Einzelhandel ermöglicht werden, zumindest einen Teil der wegfallenden Umsätze auszugleichen. Dies dient nicht nur dem Erhalt und der Stärkung örtlicher Einzelhandelsstrukturen, sondern auch der Belebung der Innenstädte und Ortskerne sowie der allgemeinen
Bekämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen. Angesichts des stark eingebrochenen Einzelhandelsumsatzes ruft die FDP Landtagsabgeordnete Beihl die Stadt Espelkamp dazu auf, die Chancen der zusätzlichen verkaufsoffenen
Sonntage zu realisieren. „Nordrhein-Westfalen ist im Ländervergleich Handelsstandort Nummer eins. Hier wird
etwa ein Drittel des gesamten Einzelhandelsumsatzes erwirtschaftet. Neben der Stärkung dieses Einzelhandels
sind die verkaufsoffenen Sonntage ein wirksames Mittel, um den Menschen den Mehrwert des stationären
Handels im Vergleich zum Online-Shopping aufzuzeigen und Innenstädte zu beleben. Gerade in der Krise können
Einkaufsmöglichkeiten am Sonntag Innenstädte und den Handel zukunftsorientiert ausrichten“, erläutert Beihl.