Daniela Beihl: Hexenhaus ist wichtige Einrichtung in Espelkamp

Daniela Beihl, Espelkamper Landtagsabgeordnete und stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Minden-Lübbecke, hat das Hexenhaus in Espelkamp besucht.

Beihl informierte sich über die wertvolle Arbeit des Frauenhauses und aktuelle Herausforderungen. „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Aufgaben und Beratungsmöglichkeiten. Es ist gut, dass wir in Espelkamp diese Einrichtung haben und vielen Frauen und ihren Kindern geholfen werden kann“, so die Landtagsabgeordnete.

Die Geschäftsführerin Elke Schmidt-Sawatzki, die Leiterin des Frauenhauses Maria Köhn und Sabrina Stork, Mitarbeiterin in der Frauenberatung, empfingen Frau Beihl. Sie berichteten über die Erstversorgung, Unterstützung bei der Wohnungssuche und über die Begleitung betroffener Frauen zu Ämtern und Behörden. Besonders wichtig war es dem Frauenhaus, die schwierige Situation der Kinder zu verdeutlichen, die auf spezielle Hilfe angewiesen sind.

Bei einer kurzen Führung durch das Frauenhaus konnte sich die Landtagsabgeordnete die verschiedenen Räumlichkeiten anschauen. Die Aufnahme kann zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgen. Für Frauen mit körperlicher Beeinträchtigung steht eine barrierefreie Wohneinheit zur Verfügung.

Das Thema Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist für die FDP-Abgeordnete ein wichtiges Anliegen. „Das Land NRW unterstützt 62 Frauenhäuser im Rahmen der Landesförderung. Es ist wichtig, dass wir, vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, für die geförderten Frauenhäuser eine solide und tragfähige Finanzierung auch zukünftig sicherstellen“, so Beihl. Die Bedeutung des Themas spiegeln auch die Zahlen aus der jüngsten Vergangenheit  wieder. Von 2007 und 2016 nahm die Zahl der Strafanzeigen im Rahmen häuslicher Gewalt und Nachstellungen um 38,3 Prozent zu.

Seit 1986 ist das Hexenhaus in Espelkamp Anlaufstelle für Frauen und ihre Kinder aus dem Kreis Minden-Lübbecke. Die Einrichtung hat sich im Laufe der Zeit zu einem Zentrum für Menschen in Krisensituationen weiter entwickelt. Unterstützung wird mittlerweile in den Feldern Schutz und Beratung, Wohnen und Leben sowie Arbeit und Qualifizierung angeboten.